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„Ich gehe gern zur Schule!“

Ein entspanntes und zugleich produktives Miteinander charakterisiert die Grundstimmung am Gymnasium Paulinum. 

In besonderem Maße ist es das vielseitige Engagement vieler Schülerinnen und Schüler, das unsere Schule zu einem Ort macht, mit dem sich die Schulgemeinschaft verbunden fühlt und an dem erfolgreiches Lernen möglich wird. 

Unsere Grundlagen für ein gutes Schulklima

Ein positives Unterrichtsklima ist einerseits ein wichtiger Bestandteil guten Unterrichts und andererseits eine Teilkomponente des Schulklimas als sichtbarem, gelebtem Ausdruck von Schulkultur.
Ein gutes Schulklima wirkt leistungs- und gesundheitsfördernd. Merkmale sind gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern sowie Ermutigung und Zutrauen als Prinzip. Es unterstützt, fordert heraus und fördert Toleranz und Vielseitigkeit, was die Grundlagen einer funktionierenden internationalen Schule wie dem Gymnasium Paulinum darstellt, an dem Kinder und Jugendliche aus über 30 verschiedenen Ländern lernen. 

Die Kinder der Erprobungsstufe erfahren unmittelbar die gegenseitige Unterstützung der Schülerinnen und Schüler untereinander. Sorgfältig ausgewählte Klassenpatinnen und Klassenpaten begleiten die fünften und sechsten Klassen und stehen den Kindern als Ansprechpartner in den Pausen, bei Veranstaltungen und Unternehmungen im Klassenverband mit Rat und Tat zur Seite. Die Patinnen und Paten arbeiten eng mit den Beratungslehrerinnen und -lehrern und dem Klassenleitungsteam zusammen. 

Bei der Lösung von Konflikten in der Schülerschaft helfen Konfliktlotsen (JAKOs: junger Arbeitskreis Konfliktlotsen), die zu Moderatorinnen und Moderatoren ausgebildet wurden und die Jahrgangsstufen 9 bis 12 besuchen. Die Fortbildung der JAKOs im laufenden Schuljahr erfolgt in regelmäßigen Abständen in Sitzungen des Teams durch die Beratungslehrerin. Oft können sich anbahnende Konflikte schnell gelöst werden, da Schülerinnen und Schüler offen und kooperativ mit den JAKOs kommunizieren ohne sich an Erwachsene oder Beratungslehrer wenden zu müssen. 

Bei Konflikten in sozialen Netzwerken sind die Medienscouts für die Schülerinnen und Schüler jederzeit ansprechbar. Auch diese Schülerinnen und Schüler haben für diese Aufgabe eine Ausbildung erhalten und werden regelmäßig fortgebildet. Sie werden von zwei Medienscout-Beratungslehrerinnen und -lehrern begleitet.

Ansprechpartner:

JAKOs: Frau Steffan 

Medienscouts: Frau Peek, Herr Unkel

Paten: Frau Schmitz 

Nicht immer läuft alles so harmonisch zwischen allen Schülerinnen und Schülern ab, wie wir uns das wünschen würden. Uns ist es wichtig, dass Meinungsverschiedenheiten und Streite fair für alle beteiligten Parteien gelöst werden. Dazu ist es häufig hilfreich, wenn ein Unbeteiligter in einem Gespräch vermittelt und moderiert. Die JAKOs (Junger Arbeitskreis Konfliktlotsen) sind ältere Schülerinnen und Schüler, die ihren jüngeren Schülerinnen und Schülern bei Bedarf als Streitschlichter zur Verfügung stehen. Ausgebildet und begleitet werden sie dabei durch unsere Beratungslehrerin Frau Steffan.

Das Lions-Quest-Programm „Erwachsen werden" ist Grundlage unserer pädagogischen Arbeit in und mit den Klassen, insbesondere in den Jahrgangsstufen 5 und 7. 

Mit Hilfe der Materialien werden Schülerinnen und Schüler bezüglich ihrer Sozialkompetenz gestärkt und entwickeln ein gesundes Selbstbewusstsein, was sie dazu befähigt, Verantwortung für sich selbst und die Gesellschaft zu tragen.

Im 5. Schuljahr beschäftigen wir uns dabei zunächst mit der neuen Klassengemeinschaft, hier auch mit der Einigung auf Regeln, an die sich jeder halten kann.

Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, selbständig Entscheidungen zu treffen und diese gegenüber anderen begründet vertreten zu können. Auch der Umgang mit Gefühlen soll hier erlernt werden, um bei Ärger und Stress adäquat reagieren zu können. Auf diese Weise wachsen unsere Schülerinnen und Schülern zu jungen Erwachsenen heran, die Freundschaften schätzen und über Konfliktlösungsstrategien verfügen, die ihnen aufrichtige Kommunikationen nicht nur in der Schule, sondern auch in der Familie ermöglichen.

Wer sind die Medienscouts?

Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Paulinum stehen als Ansprechpartner und Berater bei Fragen und Problemen rund um das Internet, die Handynutzung und Computerspiele zur Verfügung stehen. Zum Beispiel können die Medienscouts Tipps für die Einstellungs-funktionen bei sozialen Messengern wie WhatsApp geben, damit ein höchstmögliches Maß an Datenschutz gewährleistet ist. Neben den eigenen Erfahrungen mit dem Internet, in sozialen Netzwerken, mit Konsolen- und Onlinespielen etc. haben die Medienscouts eine zertifizierte Ausbildung bei der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) bzw. einen Ausbildungsworkshop am Paulinum absolviert. Näheres zu der Ausbildung erfahren Sie hier: http://www.medienscouts-nrw.de/

 

Warum gibt es die Medienscouts?

Chatten über WhatsApp, Selfies auf Snapchat posten, Twittern, Musik laden, Videos auf Youtube gucken, online spielen – Kinder und Jugendliche wachsen als digital natives ganz selbstverständlich mit Smartphones und dem Internet auf und nutzen zunehmend die Möglichkeiten des Internets, um mit ihren Freundinnen und Freunden zu kommunizieren. 

Um nicht nur die Chancen, sondern eben auch die Risiken medialer Angebote zu erkennen und diese selbstbestimmt, kritisch und kreativ nutzen zu können, bedarf es Begleitung, Qualifizierung und Medienkompetenz. Der Ansatz der „Peer-Education“ ist hierbei besonders hilfreich: einerseits lernen junge Menschen lieber von Gleichaltrigen und andererseits können die Medienscouts Gleichaltrige aufgrund eines ähnlichen Mediennutzungsverhaltens zielgruppenadäquat aufklären.

Darüber hinaus stehen den Medienscouts natürlich auch betreuende Mitglieder des Lehrerkollegiums zur Seite, die bei schwerwiegenderen Problemen zusätzliche Unterstützung bieten können und die den organisatorischen Rahmen koordinieren. Die betreuenden „Beratungslehrer Medien“ sind Frau Peek und Herr Unkel.

 

Was tun die Medienscouts?

Die wichtigste Aufgabe der Medienscouts besteht darin, über mögliche Gefahren und Probleme im Internet und beim Umgang mit anderen Medien zu informieren, um einen sicheren und selbstbestimmten Umgang damit zu ermöglichen. Als Vertrauenspersonen stehen die Medienscouts aber auch bei Problemen wie zum Beispiel Cybermobbing (Mobbing im Internet) zur Verfügung und bieten Beratung und Hilfe an.

 

Wie kann man die Medienscouts ansprechen?

Die Medienscouts sind für alle Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof jederzeit ansprechbar. Der Kontakt kann auch über die Beratungslehrer Frau Peek und Herr Unkel sowie über die Klassenlehrer hergestellt werden.  Außerdem sind sie über folgende E-Mail-Adresse zu erreichen: medienscouts@paulinum.ms.de

Ein besonderer Einsatz für die Schulgemeinschaft verdient Lob und Dank. Aus diesem Grund zeichnen wir am Tag der Übergabe der Halbjahreszeugnisse in Anwesenheit der ganzen Schulgemeinschaft diejenigen Schülerinnen und Schüler aus, die sich über das Jahr für die Schule engagiert haben.

Viele Schülerinnen und Schüler engagieren sich  im sozialen und kulturellen Bereich, indem sie etwa in der Schülervertretung mitarbeiten, Klassendienste übernehmen oder dem Chor, dem Orchester oder einer Sportmannschaft der Schule angehören. Die Förderung und Entfaltung der Sozialkompetenz der Schüler durch ein solches außerunterrichtliches Engagement ist am Gymnasium Paulinum auch als verbindliches Erziehungsziel im Schulprogramm festgeschrieben und wird durch die obligatorische Einbindung aller Lernenden in Gemeinschaftsaufgaben verwirklicht (Beschluss der Schulkonferenz vom 28.3.2006). [Weiter...]

Ansprechpartnerin: Frau Brinkmann

Die Spendenaktion des Gymnasium Paulinum  für die Sozialprojekte der Sisters of Mary in Andheri, einem Vorort von Mumbai, Indien steht für mehr als 30 Jahre überwältigenden Engagements des Kollegiums, der Eltern- und Schülerschaft unserer Schule und für weit über 300.000 Euro, mit denen wir die Lebensbedingungen insbesondere der Mädchen in dem Heim der Sisters of Mary in Andheri, aber auch der Menschen, die von den zahlreichen weiteren Projekte des Ordens in Indien, Äthiopien und Kenia profitieren, erheblich verbessern konnten. Ohne Spendengelder hätten die Mädchen aufgrund mangelnder Schulbildung keine Chance im Leben. Sie werden durch Unterricht und Bildung zu selbstständigen und selbstbewussten Frauen ausgebildet. Die Marys leisten Entwicklungshilfe und Sozialarbeit für die Bedürftigen unabhängig von Religion oder Kastenzugehörigkeit. Sie erarbeiten Hilfsprogramme mit den Betroffenen und leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe. Sie verbessern besonders die Situation der noch immer sehr benachteiligten Frauen durch die Gründung von Frauengruppen und bestärken sie in ihren Rechten. 

Seit über 30 Jahren kooperieren wir mit der Andherihilfe Dülmen. Unzählige unserer Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte engagieren sich für diese Spendenaktion zum Beispiel durch Kuchenverkauf, Konzerte und den Verkauf von Bastelartikeln. Das Seilspringen der 5.Klässler bildet dabei in jedem Jahr den Höhepunkt, bei dem besonders deutlich wird, dass es auch Spaß machen kann, sich für Menschen, insbesondere Kinder, in anderen Teilen der Welt zu engagieren, denen es weniger gut geht als uns.

Ansprechpartnerin: Frau Peek 

Internetauftritte des Andheri-Hilfevereins Dülmen (Deutsch) sowie der Sisters of Mary (Englisch)

http://www.andheri.de/duelmen/

http://www.societyofthehelpersofmary.org

Spendensumme 2018:

11243,22€