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Ehemaliger ARD-Korrespondent Hermann Vinke zu Gast am Paulinum

Am 8. Mai besuchte Hermann Vinke, langjähriger Washington- und Tokio-Korrespondent der ARD, anlässlich des Jahrestags des Kriegsendes 1945 das Gymnasium Paulinum. Schulleiter Dr. Tobias Franke empfing ihn zusammen mit dem Direktor des Geschichtsortes Villa ten Hompel, Dr. Christoph Spieker und dessen Kollegen Stefan Querl aus dem Bundesvorstand des Netzwerkes "Gegen Vergessen Für Demokratie".

Vinke, der 1961 im Jahr des Mauerbaus am Paulinum Abitur gemacht hat, erlebte den Mauerfall 1989 in der DDR und den Wiedervereinigungsprozess als westlicher Korrespondent in Ostberlin. Es entspann sich ein reges Gespräch über die deutsch-deutsche Geschichte, die Schlussphase des Kalten Krieges und aktuelle außenpolitische Fragen. Auf einem Rundgang durch das Paulinum erlebte der Altpauliner, wie sich seine ehemalige Schule entwickelt hat.

Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a, die von Frau Sandhäger im Geschichtsunterricht vorbereitet und begleitet wurden, las er in der Villa ten Hompel aus seinem Jugendbuch „Das kurze Leben der Sophie Scholl“. Diese Lesung bildete den Auftakt zu einer dreitägigen Projektreihe für die ganz Jahrgangsstufe zur Würdigung des Widerstands der Weißen Rose“ gegen das NS-Regime in der Villa ten Hompel, die durch das Netzwerk „Gegen Vergessen Für Demokratie“ organisiert wurde.