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Austausch: Ein Gewinn für beide Seiten

Für zehn Wochen Schülerin am Paulinum

(von Eugénie Menon)

Ich war sehr froh einen Austausch machen zu können. Ich konnte bereits gut Deutsch verstehen, aber nicht sehr gut sprechen und schreiben.

Im Paulinum hatte ich DAZ-Unterricht um besser Deutsch lernen zu können, ein sehr gutes Programm für die Ausländer und die, die nicht sehr gut Deutsch können. Da habe ich viel Deutsch gelernt, und habe Freunde gefunden.

In den Schulen in Frankreich ist man eingesperrt, wir müssen immer ein kleines Heft zeigen um raus und rein gehen zu dürfen. Wir haben zwei Stunden Mittagspause zum Essen und Spielen. Wir haben auch ein «CDI», ein Raum mit vielen Büchern und Computern, zum Lesen, wenn wir Zeit haben. Ich denke, dass mir das System mit den vielen Doppelstunden in Deutschland besser gefällt als das in Frankreich; dort hat man nur Einzelstunden. Für die Konzentration sind die Doppelstunden deutlich besser.

Der Austausch hat viel Spaß gemacht und in die Schule zu gehen war sehr interessant.

Danke schön!

 

Eugénie Menon aus Blois für zehn Wochen Schülerin am Paulinum

(von Theresia Hüffer)

Die letzten zehn Wochen waren sehr spannend, weil eine Austauschschülerin aus Frankreich bei uns zu Gast war.

Unser Gast ist zwölf Jahre alt und heißt Eugénie. Wir kannten uns noch gar nicht, verstanden uns aber sehr schnell und sehr gut. Viele Gemeinsamkeiten verbanden uns und so haben wir beide ein Herz für Tiere. Als sie zu uns kam, konnte sie schon recht gut Deutsch. Das lag an den vielen deutschen Au-pairs, die die Familie immer wieder zuhause hatte.

Aber auch das Paulinum erfüllte Eugénie den Wunsch, besser Deutsch zu lernen (deswegen war sie ja eigentlich hier), indem sie täglich am DAZ-Programm teilnehmen konnte. In unserer Klasse wurde sie von allen sehr freundlich aufgenommen. Auch der Chor machte ihr viel Spaß, wenn sie mich mal dorthin begleitete. Eugénie spielt sehr schön Cello und wir konnten gemeinsam ein Cello-Querflöten-Duett-Weihnachtslied einüben.

Eugénie hat immer wieder ausgedrückt, dass unser Schulsystem so gut ist. Es fing schon mit der offenen Schulpforte an, die bei ihr zuhause ständig verschlossen ist. Dort muss man sich an- und abmelden, wenn man hindurch möchte. Nachmittagsunterricht gibt es in Frankreich immer, aber Eugénie findet (und ich auch!), dass man am Nachmittag nach Hause gehen sollte. Deswegen mag Eugénie das deutsche Schulsystem sehr viel lieber als das französische.

Ich habe sehr schöne Wochen mit ihr in der Schule und auch zuhause verbringen können!

Danke!