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„Das war... SPITZE!“: 76060 Sprünge für Andheri

Internationale Begrüßung

Einlauf der 5b

Seilspringen

Springen der Klassenlehrer

Siegerehrung

Angefeuert von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, Paten, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern, Geschwistern und Sponsoren gaben die 5.-Klässler beim 22. Seilspringen für Andheri am vergangenen Freitag wieder alles und versuchten in einem Zeitraum von zehn Minuten möglichst viele Sprünge zu erzielen. In den Tagen zuvor haben sie im Familien- und Freundeskreis Spender geworben, die einen fest vereinbarten Betrag pro Sprung zugesichert haben.

Die Stimmung in der Halle macht schnell klar, worum es geht: Im Vordergrund des Seilspringens stehen die Gemeinschaft und der Spaß am Springen und daran, eine gute Sache zu unterstützen. Mit großer Begeisterung hatten die Kinder das Seilspringen gemeinsam mit ihren Sportlehrern im Sportunterricht eingeübt. Offensichtlich mit Erfolg: 76070 Sprünge wurden von den 5.Klässlern gemacht. Annika Ritter aus der 5c erzielte mit 1445 Sprüngen in 10 Minuten die Bestmarke in diesem Jahr. Trotz der Anfeuerungsrufe ihrer Schülerinnen und Schüler waren die Klassenlehrer der Jahrgangsstufe 5, die wie in jedem Jahr versuchten, die Tagesbestleistung zu überbieten, zwar chancenlos, dennoch bleiben auch die hier erreichten Sprünge nicht folgenlos. Selbstverständlich wurde auch im Lehrerzimmer im Vorfeld ein Unterstützerkreis angeworben.

Seit über drei Jahrzehnten unterstützt das Paulinum die Arbeit der „Sisters of Mary“, die sich in Andheri, einem Vorort von Mumbay, und inzwischen auch an vielen weiteren Orten in Indien, aber auch in Äthiopien und Kenia gegen Hunger und Armut und für Chancengleichheit vor allem von Frauen und Kindern einsetzen.

Im Religions- und Politikunterricht hatten die Kinder in den Wochen zuvor Fragen der Armut, Kinderarbeit, Chancengleichheit und die Bedeutung von Bildungszugängen thematisiert. Das Ergebnis war auch in diesem Jahr eine hohe Empathie der Schülerinnen und Schülern mit den vielen Benachteiligten und eine große Bereitschaft, die Arbeit der „Sisters of Mary“ zu unterstützen. Fidelis Proksch aus der 5b hatte im Vorfeld des Springens 51 Spender rekrutiert, so viel wie kein anderer.

Zusammenfassend kann der immer wiederkehrende Satz der internationalen Begrüßung und Verabschiedung, die in diesem Jahr durch die 5.-Klässler in über 20 Sprachen erfolgte, beendet werden mit: „Das war... SPITZE!“.