Schulleben
Die flexible Doppelstundenstruktur fängt die Konzentration der Lernzeit im G8-Gymnasium auf: Sofern nicht fachliche Gesichtspunkte dagegen sprechen, wird der Unterricht in Doppelstunden erteilt, so dass ein Wechsel der Lernformen leichter möglich ist und die Einzelfächer sich nicht täglich häufen.
Für die Erprobungsstufe endet der Unterricht nach der 6. Stunde (13.05 Uhr). Eine Übermittag-Betreuung mit gemeinsamem Essen, Hausaufgabenhilfe und Spielangeboten kann bei Bedarf bis 15.00 Uhr genutzt werden.
Erst ab der 7. Klasse haben die Schülerinnen und Schüler an maximal zwei Nachmittagen im Anschluss an die einstündige Mittagspause - mit warmem Essen in der Schulmensa "Paula" und Betreuung durch einen erfahrenen Freizeitpädagogen - noch eine Doppelstunde Unterricht.
Auch außerhalb des Unterrichts vermitteln gemeinsame Aktivitäten im eigenen Schulgarten oder Schulwald praktische Erfahrungen. Der naturpädagogische Ansatz mit seiner auch spielerischen Vermittlung von Kompetenzen, die vom Tafel- und Schulbuchunterricht zum Lernen mit Kopf, Herz und Hand führt, ergänzt besonders wirkungsvoll die kognitive Umweltbildung. Schul- und Umweltministerium schätzen diese Aktivitäten des Paulinum als landesweit beispielhaft für eine "Schule der Zukunft" ein.
Auffällig oft ging der Schulentwicklungspreis "Gute gesunde Schule", mit dem das Schulministerium und die Unfallkasse NRW die gelungene Verschränkung erfolgreichen Lernens mit dem Bemühen um das Wohlbefinden der Beteiligten auszeichnen, an das Paulinum.
So bringt z.B. ein hochsommerlicher Projekttag zur "Internationalität" nicht nur neue Lernerfahrungen, sondern sorgt dank der Beregnung aus der Feuerlöschanlage auch für Tropengefühle am Münsterschen Stadtgraben.


