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Dank 1:0 Auswärtssieg: Paulinum erneut älteste Schule Deutschlands

Mit dem klaren Ziel den Titel als älteste Schule Deutschlands zu verteidigen, traf sich die Schulmannschaft des Gymnasium Paulinum am Mittwochmorgen zur Abfahrt nach Osnabrück. Das Fußballspiel, welches mangels historischer Beweise die Frage nach der ältesten Schule im Bundesgebiet beantworten soll, fand nach einem Sieg im letzten Jahr in Münster nun wieder an dem Sportpark Illoshöhe in Osnabrück statt.

Bereits früh im Spiel zeigte sich, dass die Teams dieses Jahr wieder auf Augenhöhe agierten und letztendlich Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden werden. So gab es vor der Pause zwar ein Chancenplus auf Münsteraner Seite, doch das 0:0 war durchaus dem Spielverlauf angemessen. Beide Teams gingen zufrieden in die Halbzeitpause, in der das Trainerteam Becker/Marx/Neubert den Spielern verdeutlichte, dass der zweite Titel in Folge auch vor gegnerischem Publikum möglich sei. Nach diesem Motivationsschub erwischte unser Team den besseren Start in Halbzeit zwei, doch nach wenigen Minuten begannen auch die Osnabrücker ansehnlichen Fußball zu spielen.

Nachdem sich mit Jan-Malte Oberbeck eine wichtige Stütze des Teams verletzte, dominierten die Schüler des Carolinums zusehends das Spielgeschehen. Nicht zuletzt dem überragenden Schlussmann Fitz Jasper ist es zu verdanken, dass auch in dieser schwierigen Phase die Null stand. Als sich alle Beteiligten fünf Minuten vor Schluss auf ein Elfmeterschießen eingestellt hatten, nahm das Spiel nochmal gehörig an Fahrt auf. Nach einem katastrophalen Fehlpass hatte Osnabrück die beste Chance das Spiel für sich zu entscheiden, in direktem Gegenzug hätte es allerdings auch einen Elfmeter für unsere Farben geben können, als der Caroliner-Schlussmann Paul Reichelt zu Fall brachte. Einige Momente später hatte Paul Reichelt dann mehr Glück. Als er nach einem Zuspiel von Benne Oskamp frei vor dem Osnabrücker Tor auftauchte, ließ er sich diese Chance nicht nehmen und erzielte das goldene 1:0.

Im Anschluss war die Freude unter den ca. 25 mitgereisten Abiturienten und dem Team nicht mehr zu bremsen. Auch bei der traditionellen „dritten Halbzeit“ zeigte sich wieder einmal, dass die sportliche Rivalität dem freundschaftlichen Verhältnis zu den Osnabrückern nicht schadet. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Gastfreundschaft des Carolinums und an das dreiköpfige Schiedsrichtergespann, das sich werktags unentgeltlich für unseren Sport engagiert und dieses Spiel erst möglich macht. (Paul Reichelt)