News

Thank you for supporting – Die Oberin der Sisters of Mary aus Andheri zu Gast

Beim Kaffee nach dem Vortrag bereitete eine Torte mit kunstvollen Springer-Figuren (Herstellung: Frau Peek) den Schwestern viel Freude.

Bereits seit 30 Jahren unterstützt das Gymnasium Paulinum in Zusammenarbeit mit dem Andheri-Hilfeverein in Dülmen das Hilfsprojekt der Schwesterngemeinschaft „Helpers of Mary“ im indischen Andheri, die in diesem Jahr ihr 75jähriges Bestehen gefeiert hat. Finanziert aus Spendengeldern unterhalten die „Marys“ Sozialstationen an den Brennpunkten der Not in Indien, Äthiopien und Kenia, insbesondere den Slums von Mumbai (früher Bombay) im Vorort Andheri, um Kinder, Frauen, Kranke, Alte und Sterbende zu unterstützen. Durch verschiedene Aktionen im Jahr leistet das Gymnasium Paulinum seit 1996 einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Arbeit der Marys. 19.434,76 Euro konnten allein im Jahr 2016 an die Schwesterngemeinschaft gespendet werden.

Im Rahmen eines Deutschlandbesuchs waren nun Mitte Mai Schwester Stella, die Generaloberin der indischen Schwesterngemeinschaft und Schwester Regina, die Oberin des Kinderdorfes Madh Island in der Aula des Paulinum zu Gast. In beeindruckender Weise erzählten sie voller Dankbarkeit anhand aktueller Fotos von ihrer Arbeit in den Sozialprojekten. Unter der Moderation von Lia Braje und Jana Giebel (Q1) beantworteten die Schwestern anschaulich die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-8.

Immer wieder betonten sie die Notwendigkeit, insbesondere junge Mädchen und Frauen zu unterstützen, um ihnen einen Ausweg aus der Situation der Abhängigkeit und Unterdrückung zu bieten und die Gesellschaft auf diese Weise hin zu einer gerechteren, auf Gleichberechtigung basierenden Gesellschaft zu verändern und bedankten sich bei den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement. Die Schwestern hinterließen nicht zuletzt durch ihre fröhliche und begeisternde Art, mit der sie von ihrer Arbeit berichteten, großen Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern.

Damit zeigt sich, dass die langjährige Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation auch für das Paulinum ein großer Gewinn ist. Am konkreten Beispiel können die Schülerinnen und Schüler hier die große Bedeutung sozialen Engagements und sozialer Verantwortung für diejenigen erfahren, die nicht in vergleichbar stabilen Verhältnissen Leben und denen der Zugang zu hier selbstverständlichen Gütern wie Bildung, medizinischer Versorgung, oder gar körperliche Unversehrtheit verwehrt bleiben. (Johanna Peek)