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Jugend Forscht - Sonderpreis in Physik für Ida Wöstheinrich

Die Schülerin Ida Wöstheinrich aus der Jahrgangsstufe Q2 wurde für die Präsentation ihrer Forschung zur Corioliskraft mit einem Jugend Forscht-Sonderpreis 2018 in der Kategorie Physik ausgezeichnet.

Lässt sich die Corioliskraft auf ein selbstgebautes Foucault’sches Pendel bestimmen? Und warum hat der Mensch so lange gebraucht, um zu erkennen, dass sich die Erde um sich selbst dreht und nicht alle anderen Himmelskörper um die Erde? Mit ihrer Machbarkeitsstudie zu diesem Thema überzeugte Ida die Jury im Rahmen einer Präsentation an einem eigens für den Wettbewerb entworfenen Stand.

Ida kommentiert ihre Arbeit so: Können wir sehen, dass wir uns drehen? Die Antwort lautet ja. Durch die Schein- oder Trägheitskraft Corioliskraft, entsteht nicht nur die Drehbewegung von Hoch- und Tiefdruckgebieten, Meeresströmungen und das Magnetfeld der Erde. Man kann sie auch durch einen „scheinbar“ einfachen Versuch nachweisen und die Corioliskraft bestimmen: Dem Foucault’schen Pendel.

In diesem Projekt bestimmte Ida die – durch die Drehung der Erde verursachte - Corioliskraft auf ein selbstgebautes Foucaultsches Pendel und verglich im Anschluss die Bewegung ihres Pendels mit der Bewegung eines in der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster montierten Pendels sowie mit den Werten, die sie aus ihren Berechnungen erwartete.

Bereits im November gewann die Schülerin mit einer Vorstellung über die Corioliskraft in der Jovel Music Hall den Weitblick Science Slam. (Dr. Melanie Klein-Bösing)